BLB Forex Report 09.11.2017

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Preisinflation setzt unerwartete Akzente

Die Verbraucherpreise legten per Oktober im Jahresvergleich um 1,9% nach zuvor 1,6% zu. Erzeugerpreise verzeichneten per Oktober eine Zunahme um 6,9% (Prognose 6,6%).

Handelsdaten stark

Der Handelsbilanzüberschuss stellte sich per Oktober auf 38,17 Mrd. USD nach zuvor 28,61 Mrd. USD. Exporte stiegen im Jahresvergleich um 6,9% nach zuvor 8,1%, während Importe im Jahresvergleich um 17,2% nach zuvor 18,6% zunahmen.

Handelsbilanz aktiv – Exporte und Importe verlieren

Per September stellte sich der deutsche Handelsbilanzüberschuss auf 21,8 Mrd. Euro nach zuvor 21,3 Mrd. Euro. Exporte sanken im Monatsvergleich um 0,40% (Prognose -1,1%). Importe verzeichneten einen Rückgang um 1,0% (Prognose +0,3%).

Wirtschaftsweisen können Nacherzählung

Der Sachverständigenrat hat die Wachstumsprognose per 2017 von 1,4% auf 2,0% angepasst. Per 2018 wurde die Prognose von 1,6% auf 2,2% gesetzt.
Aus der Sicht der Wirtschaftsweisen ist Raum für eine Senkung der Sozialbeiträge, des Solidaritätszuschlags und der Steuern (Neutralisierung der kalten Progression) gegeben.
Sie setzten die EZB bezüglich der Strategie für die Normalisierung der Zins- und Geldpolitik unter Druck.

Daten enttäuschend

„Machinery Orders“ verzeichneten im Monatsvergleich einen unerwarteten Einbruch um 8,1% (Prognose -1,8%). Im Jahresvergleich kam es zu einem Rückgang um 3,5% (Prognose +1,9%) nach zuvor +4,4%.

Brexit: Laues Lüftchen aus London

Laut Handelsblatt wird London heute in der sechsten Verhandlungsrunde mit der EU hinsichtlich des Brexit erneut kein neues finanzielles Angebot vorlegen. Laut EU-Diplomaten ist eine Krise im Brexit vorgezeichnet, wenn London diesbezüglich bis Dezember nicht lieferte. Auch bei den Bürgerrechten gibt es laut Quellen der EU keine markanten Fortschritte. Neben diesen Dilemmata bestimmen Rücktritte das Geschehen in der britischen Regierung.

 

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